Wer in Luxemburg eine Wohnung mieten will, muss tief in die Tasche greifen. Staat und Gemeinden schauen untätig zu, wie sich die Preisschraube immer wilder dreht.
Ein „schweres Versäumnis“ nennt Ökonom Michel-Edouard Ruben die Tatsache, dass seit Jahrzehnten das Mietgesetz und die darin festgehaltene Obergrenze für Mieten von Eigentümern mit Füßen getreten werden – und der Staat dabei tatenlos zuschaut. Der Mann hat recht.
