Neben ihrem Anteil am Bruttoinlandsprodukt gibt es weitere Indikatoren, um Staatsverschuldung zu beurteilen, erklärt der Ökonom Jean-Baptiste Nivet.
Die Staatsverschuldung Luxemburgs dürfte nach den jüngsten Haushaltsprognosen bis 2030 unter der Marke von 30 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) bleiben. Früher galt diese Schwelle als rote Linie. «Im Laufe der 2030er-Jahre könnte sie überschritten werden», schätzt Jean-Baptiste Nivet, leitender Ökonom bei der «Fondation Idea». Allerdings müsse man die Bedeutung dieser Grenze relativieren.
