Leerstehende Häuser sind zu einem der deutlichsten Symbole für die Wohnungskrise in Luxemburg geworden. Aber hat das Land das Problem vielleicht falsch eingeschätzt?
Seit Jahren spielt das Thema leerstehende Häuser eine zentrale Rolle bei Luxemburgs Bemühungen, die Wohnungskrise zu lösen. Es wirft eine einfache Frage auf: Wie kann es sein, dass Menschen Schwierigkeiten haben, eine Wohnung zu finden, während Tausende von Wohnungen leer stehen?Der Ökonom Michel-Edouard Ruben, Experte beim Thinktank „Idea“ der Handelskammer und einer der renommiertesten Wohnungsmarktforscher in Luxemburg, hält diese Prämisse für falsch.
